Als Einzelkämpfer im Team zum Erfolg
 |  | 
|  Sandra Märki-Bellotto
Chefexpertin
|
In den letzten Wochen, ob interessiert oder uninteressiert, ob Fan oder nicht – kam man einfach nicht um das ganze Geschehen der Fussballweltmeisterschaft herum. Ich gehöre zu denen, die während eines Fussballspiels lieber etwas anderes machen und mit einem Auge und einem Ohr doch noch wahrnehmen, wenn jemand ein Tor schiesst. So auch beim Schreiben dieses Editorials, als gerade eines der ersten Spiele lief. Mit einem Ohr zuhörend erfuhr ich die Aufstellung der Mannschaft. Der Reporter erwähnte auch den Trainer, den Torhütertrainer, den Mannschaftsarzt, die Masseure etc. Da staunte ich, wie viele Personen ausser den Spielern wichtig sind, damit eine solche Mannschaft erfolgreich ist. Viele dieser Personen sieht man während eines Spiels nur kurz, wenn die Fernsehkamera in der Halbzeit beim Überbrücken der Pause auf sie schwenkt. Beim Verfassen der Ansprache für die Lehrabschlussfeier dankt man sehr vielen Personen, die am Erfolg der Kandidaten beteiligt sind. So ist der Beruf der Podologin / des Podologen EFZ zwar kein Mannschaftssport, man kann eher sagen, man ist Einzelspieler. Wenn man aber bedenkt, wie wichtig das ganze Umfeld ist und wie viele Personen daran beteiligt sind, damit das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen wird, dann kann man dies auch als ein Team betrachten. Ich möchte allen danken, die man während des Qualifikationsverfahrens gar nie direkt sieht, die im Hintergrund bleiben, die eben nicht die Hauptpersonen sind, das sind vor allem die Berufsbildner und Lehrpersonen, die ihr Wissen weitergeben, die Eltern und Freunde, die jederzeit Unterstützung bieten, und die Begleitpersonen während des Prüfungstages. Allen Prüfungs-Modellen, die sich Zeit nehmen, die Kandidaten begleiten und sie unterstützen, mitfiebern und manchmal auch einwenig mitleiden, aber auch allen Expertinnen, die ihre Zeit investieren und so die Durchführung des QV sichern, gebührt ebenfalls ein herzliches Dankeschön, genauso wie dem Sekretariat der Berufsschule Zofingen und dem Sekretariat des SPV, die ihre Aufgaben akribisch genau machen. Und wenn die 90 Minuten vorbei sind, jubeln die Siegermannschaft, die Fans, das Publikum – auch wenn das Team noch nicht Weltmeister geworden ist. Die Sieger des Spiels haben einen ersten Schritt in Richtung Pokal gemacht. An der Lehrabschlussfeier sind es alle Kandidaten, die ganze Familie und das ganze Team, das einen wichtigen Teil zum Erfolg beigetragen hat, die jubeln können. Allen Kandidaten, die das Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen durften, gratuliere ich ganz herzlich. Sie haben einen ersten Schritt erfolgreich absolviert, und ich hoffe, dass sie im Berufsweg motiviert weiter gehen werden. Ganz im Sinne unserer Berufsordnung, in der steht: «Freude an lebenslangem Lernen». 
|