Start in ein neues Jahrzehnt




Edith Dürrenberger, Zentralpräsidentin

Vor ein paar Wochen durfte ich das Editorial für das zu Ende gehende Jahr schreiben und nun stehen wir bereits wieder am Anfang eines neuen Jahres. Es ist sogar der Start in ein neues Jahrzehnt. „Wie doch die Zeit vergeht“. Diese Redewendung höre ich sehr oft oder wende sie selber an.
So kann man sich kaum noch erinnern, wie es vor 10 Jahren beim Millennium war. Was wurde da diskutiert und Ängste verbreitet, dass es Probleme geben werde mit der elektronischen Kommunikation, Internet, etc. Und heute spricht man überhaupt nicht mehr davon. Der Start ins neue Jahrhundert war reibungslos über die Bühne gegangen.

 

Mit dem Start hat man ein Ziel vor Augen. So startet auch der SPV das neue Jahr mit einigen Zielen, welche wir gemeinsam erreichen wollen. Diese sind u. a. die eidg. Anerkennung des Rahmenlehrplans und die Neuorganisation des SPV. Beide Ziele sind für die Zukunft unseres Berufes und Verbandes sehr wichtig und wegweisend.

 

Anfang dieses Jahres sind wir mit dem Eröffnungsverfahren der Vernehmlassung zum Rahmenlehrplan bereits einen Meilenstein näher an unser Ziel gekommen. Mit Erlangung der eidgenössischen Anerkennung der Höheren Fachschule (HF) stehen unseren künftigen Studierenden auch die Türen für ein Studium in anderen Berufen des Gesundheitswesens offen.

 

Vor einigen Jahren wurden unsere Verbands- und Sektionsstatuten überprüft und dabei festgestellt, dass die Organisation des SPV nicht mehr den heutigen Gegebenheiten und Bedürfnissen entspricht. Der Zentralvorstand hat entschieden, die Verbandsorganisation auf der Basis des „Freiburger Management Modells für Nonprofit-Organisationen“ zu überarbeiten. An der letzten Delegiertenversammlung wurde die Grundlage dieses Projekts vorgestellt und die Delegierten haben zugestimmt, die Überarbeitung der Statuten einzuleiten. Gemeinsam mit einer eigens dazu eingesetzten Arbeitsgruppe wurde diese Arbeit ausgeführt. Zugleich hat man anstelle des bisherigen, veralteten Dokumentes „Berufsethik“, den Entwurf einer Berufsordnung erarbeitet. An der diesjährigen Delegiertenversammlung werden nun, nach ausführlichen Informationen und intensiven, konstruktiven Diskussionen mit den Sektionspräsidentinnen und ihren Vorständen, die überarbeiteten Statuten und die Berufsordnung zur Genehmigung vorgelegt.
Die Genehmigung dieser beiden Entwürfe ist ein grosses Ziel, welches der Zentralvorstand im Hinblick auf die Zukunft unseres Berufs und die Förderung unseres Nachwuchses anstrebt und erreichen will. Deshalb bitte ich Sie, geschätzte Mitglieder, den beiden Entwürfen zuzustimmen.

 

Ich freue mich, gemeinsam mit meinen Zentralvorstands-Mitgliedern und unserer Zentralsekretärin Isabelle Küttel Bürkler, die anvisierten Ziele im laufenden Jahr anzugehen und die Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Ihnen, geschätzte Mitglieder des SPV, wünsche ich ebenfalls viel Erfolg und hoffe, dass Sie Ihre Ziele, die Sie vor Augen haben, ebenfalls erreichen.

 

Edith Dürrenberger, Zentralpräsidentin SPV